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Volkssternwarte Würzburg e.V.
Vereinsgeschichte zurück: Mitgliederzurück: Vereinsstrukturweiter: Satzung

Bereits 1982 wurde der Versuch unternommen, in Würzburg einen Verein zur Förderung der Astronomie zu gründen, was jedoch wegen fehlender Räumlichkeiten scheiterte. Zudem gab es an der Volkshochschule einen Astronomiekurs und an der Universitätssternwarte fanden seit Mitte 1979 nach einer über einjährigen Pause, bedingt durch den Tod von Prof. Dr. Haffner, wieder öffentliche Führungen in ausreichender Anzahl statt.

Ein zweiter Anlauf auf Initiative von Herrn Frick hatte 1985 mehr Erfolg: Nach zwei vorbereitenden Treffen im April und Mai war der Termin für die Gründungsversammlung geschickt auf einen Zeitpunkt unmittelbar im Anschluß an eine Veranstaltung der VHS mit dem unerreichten Referenten Prof. Dr. Rudolf Kippenhahn gelegt worden. Dank dieser Geburtshilfe konnte der Verein noch an demselben Abend, dem 10. Juni 1985, durch zwölf Personen gegründet werden. Unter ihnen war neben Hermann Frick als 1. Vorsitzender auch Dr. Elmar Ullrich, der damals schon seit längerem die Astronomiekurse der Volkshochschule durchführte, als Leiter der Volkssternwarte.

Am 1. Juli 1985 war das erste Treffen nach der Vereinsgründung, und bereits zwei Wochen später, am 17. Juli, der erste gemeinsame Beobachtungsabend in der Uni-Sternwarte. Am 8. August 1985 wurde der Verein als "Volkssternwarte Würzburg e.V." unter der Nr. 1027 in das Vereinsregister beim Amtsgericht Würzburg eingetragen.. Anschließend folgten Überlegungen zu einer günstig gelegenen Beobachtungsposition (Schönstattheim / Estenfeld / Gut Gieshügel). Nach Gesprächen mit der Stadt Würzburg wurde dem Verein im Oktober 1985 ein Schulraum in der Keplerschule in unmittelbarer Nähe zur Uni-Sternwarte für zwölf Abende im Jahr vermietet. Das erste Treffen in der Keplerschule fand am 4. Nov. 1985 statt. Bis auf wenige Ausnahmen diente die Keplerschule in den vergangenen 15 Jahren als Veranstaltungsort. 

Im Januar 1986 trat der Verein der Vereinigung der Sternfreunde (VdS) bei. Er führt die Mitgliedsnummer 3892. Auch die Presse berichtete über die Neugründung des Vereins, so die Main-Post am 11. November 1985 und das Volksblatt am 5. März 1986.

Im ersten Jahr nach der Vereinsgründung etablierte sich - vor allem bedingt durch die noch geringe Mitgliederzahl, fehlende eigene Räume und astronomische Geräte - ein Vereinsleben, das im Wesentlichen auf dem einen Hauptpunkt der Vereinssatzung, nämlich der Verbreitung astronomischen Wissens durch Vorträge beruhte. Bis heute ist ein Grundpfeiler der Tätigkeit des Vereins der monatliche Vortragsabend in der Keplerschule mit anschließender Gelegenheit zur Himmelsbeobachtung. Vorträge und Führungen sind - auch für Gäste - kostenlos, zumindest solange die Unkosten anderweitig gedeckt werden können. Für die Vorträge standen zunächst Vereinsmitglieder sowie Lehrkräfte der Würzburger Gymnasien zur Verfügung.

Im März 1987 waren Bestrebungen von Erfolg gekrönt, die Dachterrasse der Keplerschule mit 130 m² Größe von der Stadt anzumieten, nachdem die Universität dafür keine Verwendung mehr hatte. Durch den unermüdlichen Einsatz der Herren Frick, de Witt, Schimpf und Windmaißer wurde sie in den Folgejahren zur Beobachtungsplattform ausgebaut. Insbesondere wurden abnehmbare Sichtschutzvorhänge angebracht. Der Ehrenvorsitzende Prof. Dr. Volk stiftete ein Teleskop vom Typ C8 (Öffnung 203 mm). Desweiteren wurde ein Refraktor Marke Unitron (Öffnung 75 mm) angeschafft.

Nach vier Jahren Vorstandstätigkeit hatt Herr Frick Anfang 1989 um Ablösung gebeten und als neuer 1. Vorstand konnte der frühere Leiter des städtischen Schönborn-Gymnasiums, OStD Heinz Verholen, gewonnen werden. Durch den Wegfall seiner beruflichen Verpflichtungen konnte er sich nun endlich für seine Leidenschaft, der Astronomie,  voll engagieren. So kamen zu den vereinsinternen Veranstaltungen und den VHS-Kursen, die Dr. Ullrich hielt, auch viele Vorträge von Herrn Verholen in Schulen, Vereinen und kirchlichen Einrichtungen hinzu, darunter sogar Vorträge in Linz/Österreich. Überschattet war das Jahr 1989 vom Tod des Ehrenvorsitzenden Prof. Dr. Volk am 29. März.

Ende 1990 konnte dann der vereinsinterne Beobachtungsbetrieb auf der Plattform voll aufgenommen werden. Seitdem hat sich der Freitagabend (nach Einbruch der Dunkelheit) als gemeinsamer Treff etabliert. Wenn auch einige der Beobachter durch berufliche Pflichten oder anderweitig zeitweilig weniger häufig teilnehmen können, ist doch bei klarem Himmel meist jemand anwesend. Für das Celestron 8 wurde 1991 eine Montierung errichtet und eine Computer-Nachführung beschafft. Als weiteres Gerät kam ein russisches Spiegelfernrohr mit 112 mm Öffnung hinzu.

Im März 1992 bekam der Verein die Gelegenheit, die öffentlichen Beobachtungsabende in der von der Universität Würzburg angemieteten Sternwarte selbst in die Hand zu nehmen. Vereinsmitglied Josef Laufer war bereits seit 1979 - damals noch als Student - für die öffentlichen Beobachtungsabende in der Sternwarte verantwortlich. Als er 1989 die Universität verließ, wurde seine Tätigkeit noch bis Mitte 1991 weiterfinanziert. Hier wurde nun dem Verein von  der Stadt Würzburg und der Univerität angeboten, die öffentlichen Führungen weiterhin von Herrn Laufer, aber in seiner Eigenschaft als Vereinsmitglied, durchführen zu lassen, und für die Führungen ein Eintrittsgeld zu erheben. Im Gegenzug könnte der Verein die Einrichtungen der Sternwarte häufiger nutzen. So bekam der Verein Zugang zu einem Reflektor C14 (Öffnung 354 mm) und dem Zeiss-Refraktor AS130/1920 (Öffnung 130 mm). Infolge des Eintrittsgeldes ging die Besucherzahl auf die Hälfte zurück, weshalb die Führungen seit März 1993 wieder kostenlos angeboten werden. Seit 1994 ist wieder ein Ansteigen der Besucherzahlen auf frühere Höhen zu verzeichnen. Zu den im Schnitt 25 Führungen, die pro Jahr stattfinden (nach Abzug der wegen Schlechtwetter ausgefallenen) mit etwa 800 Besuchern, kommen noch die zwölf Vortragsabende mit zusammen 400 Besuchern. Nachfolgend die Statistik der Besucher in der Uni-Sternwarte.

In den 1990er Jahren waren es herausragende astronomische Ereignisse, die zu einem zusätzlichen Plus im Besucherstrom führten. Dazu gehörten "vorhersehbare" Ereignisse wie Sonnen- und Mondfinsternisse genauso wie "unvorhersehbare". So kamen zur am Abend des 10. Mai 1994 stattfindenden partiellen Sonnenfisternis über 100 Besucher in die Sternwarte und auf die Beobachtungsplattform. Am 22. Juli 1994 wurden zum Kometencrash auf Jupiter 220 Besucher in der Sternwarte und ähnlich viele auf der Terrasse gezählt. Während es dann zu den Mondfinsternissen am 3. April und 27. September 1996 bedeckt war, kamen zur partiellen Sonnenfisternis am 12. Oktober 1996 90 Besucher, und zur einzigen mit klarem Himmel gesegneten Führung anläßlich des Kometen Hyakutake am 27. März 1996 gar 320 Besucher. Auch 1997 war es wieder ein Komet, Hale-Bopp, der alle anderen Erignisse in den Schatten stellte, wenn er auch - anders als Hyakutake ein Jahr vorher - bereits mehrere Jahre zuvor entdeckt worden war. So mußten allein im März und April 23 Führungen in der Sternwarte vorbereitet werden, von denen wetterbedingt 13 stattfanden, und zu denen ca. 1500 Besucher kamen, allein an vier Abenden waren es 175, 250, 310 und 420. Ähnliche Besucherzahlen wurden auch von den Vereinsmitgliedern auf der Plattform verzeichnet, die den Ansturm abmildern konnten und alle zur Verfügung stehenden Beobachtungsgeräte einsetzten. Nach der ebenfalls wegen Schlechtwetters verhinderten Beobachtung der Mondfinsternis vom 24. März 1997 hatten wir nach Jahren am 16. September 1997 mehr Glück, doch nur 65 Besucher wohnten dem Schauspiel bei, wohl aufgrund des schlechten Wetters tagsüber. 1998 gab es keine herausragenden Ereignisse, und bei der totalen Sonnenfinsternis am 11. August 1999 zog es alle Vereinsmitglieder in die Totalitätszone, so daß die Sternwarte verwaist war.

Am 9. November 1996 verstarb unser langjähriger Referent Herr Stud.Dir. Ludwig Schranner. Bei seinem letzten Vortrag am 10. Juni 1996, dem 11. Jahrestag der Vereinsgründung, war er bereits von seiner schweren Krankheit gezeichnet. Sein Tod hat uns alle tief betroffen gemacht. Von den einhundert bis dahin stattgefundenen Vortragsveranstaltungen während seiner neunjährigen Mitgliedschaft hat er allein 30% bestritten. Nach Herrn Schranners Tod wurde es für den Vorstand zunehmend schwieriger, die Vorträge zu gestalten. Einen Großteil mußte Herr Verholen selbst übernehmen, und an eine Aufnahme zusätzlicher Tätigkeiten und Maßnahmen, wie Praktika, Schulungen oder Jugendgruppen war erst recht nicht zu denken. 

Zudem war die anfänglich günstige Mitgliederentwicklung ins Stocken geraten. Die Zahl der Mitglieder wuchs von 12 bei der Gründung in eineinhalb Jahren auf 26 und bis 1993 auf 55 an, stagnierte dann jedoch: Ein- und Austritte hielten sich die Waage. Vielleicht als Folge der spektakulären Kometen Hyakutake (1996) und Hale-Bopp (1997) sowie der Sonnenfinsternis im August 1999 war allerdings wieder ein Aufwärtstrend in der Mitgliederzahl zu beobachten.

Nach zehn aufopferungsvollen Jahren in vorderster Front ließ sich dann Herr Verholen im April 1999 nicht mehr zur Wiederwahl aufstellen, mit dem ausdrücklichen Wunsch nach einem Generationenwechsel, und auch Herr Dr. Ullrich, bereits seit Anbeginn als Leiter der Volkssternwarte dabei, kandidierte nicht mehr. So wurden auf diese Posten Josef Laufer und Thomas Hausknecht berufen. Während die monatlichen Vorträge zunächst genauso wie die öffentlichen und vereinsinternen Beobachtungsabende im gleichen Umfang fortgesetzt wurden, war nach einer gründlichen Bestandsaufnahme und Analyse der Möglichkeiten an eine bescheidene Ausweitung der Tätigkeiten gedacht. So wurden einige Vereinsabende als Praktikum gestaltet, und die Bildung von Arbeitsgruppen angeregt. Auch an eine stärkere Einbeziehung der aktiven Beobachter (d.h. derjenigen mit eigenen Instrumenten oder sogar eigenen Sternwarten) war gedacht. 

Zunächst wurden die Wünsche und Interessen der Mitglieder im Herbst 1999 in einer Umfrage ermittelt, um sie anschließend bei der Themenwahl der Vortragsabende, der Anschaffung neuer Bücher und Medien und auch bei der Planung von Aktivitäten besser berücksichigen zu können. Seit September 1999 besteht unsere Präsenz im Internet unter http://www.wuerzburg.de/vstw.

Durch eine Einladung bekamen wir Kontakt zu den Sternfreunden in Würzburgs Partnerstadt Suhl in Thüringen, der durch einen Besuch am 3. Oktober 2000 untermauert wurde. Ein Gegenbesuch kam leider nicht zustande. Als Neuheiten wurde ein Wandertag und ein Sommerfest für die Mitglieder eingeführt, die seitdem in nahezu jedem Jahr stattfinden konnten.

Mit der Emeritierung von Prof. Dr. Franz-Ludwig Deubner vom Institut für Astronomie und Astrophysik der Universität Würzburg wurde die dortige Umstrukturierung in Richtung theoretische Astrophysik fortgesetzt. Dies führte zur Kündigung des Mietvertrages mit der Stadt für die Sternwarte zum Jahresende 2000. Seit Herbst 2000 standen wir in Verhandlungen mit Vertretern der Stadt um die Nutzung der Sternwarte und die Weiterführung der öffentlichen Beobachtungsabende. Eine provisorische Übergabe der Sternwarte von der Universität an den Verein fand bereits am 15. November 2000 statt. Dabei  wurden auch der bauliche Zustand der Sternwarte festgestellt und die notwendigen Erhaltungsmaßnahmen erörtert. Am 19. Juni 2001 wurde dann mit dem Leiter des Schulverwaltungsamtes, Herrn Hartenstein, die Nutzung der Sternwarte durch den Verein Volkssternwarte ausgehandelt. Seitdem ist der Verein auch Mieter der Sternwarte. Im Jahr 2001 wurde dann ein Schenkungsvertrag unterzeichnet, mit dem die Universität dem Verein das Inventar der Sternwarte inklusive der beiden Teleskope nebst Zubehör und Montierung kostenlos überlässt.

Im September 2002 und 2004 waren wir mit einem Stand auf dem Stadtfest in der Würzburger Innenstadt vertreten. Die Besucher informierten sich über die Sternwarte, den Verein und die Möglichkeit, an Vorträgen und Beobachtungsabenden teilzunehmen. Viele kannten die Sternwarte noch gar nicht, oder vermißten zumindest eine Ausschilderung auf der Keesburg. Ein positiver Effekt auf Besucher- oder Mitgliederzahl war aber nicht zu verzeichnen, weswegenwir uns in den Folgejahren nicht mehr beteiligten.

Im Oktober 2002 nahmen drei Mitglieder an einem Webcam-Workshop in der Volkssternwarte auf der Stuttgarter Uhlandshöhe teil. Aufgrund der dort gewonnenen Erfahrungen wurde bereits wenige Tage später eine Webcam und moderne Computer angeschafft.

Seit der Marsopposition 2003 ruft die Vereinigung der Sternfreunde (VdS) jährlich einen deutschlandweiten Astronomietag aus, an dem sich auch die Volkssternwarte Würzburg beteiligt. An diesem Tag ist dann die Sternwarte nachmittags zur Sonnenbeobachtung und natürlich auch abends geöffnet, und zwar bei jedem Wetter. Wahrend der Astronomietag 2003 sowie die darauffolgenden Führungen wegen besten Wetters, guter Ankündigung in der Presse und daher Besucherzahlen von über 200 zur Zerreissprobe gerieten, waren die Astrotage in den Folgejahren oft von schlechtem Wetter oder ungünstig gewählten Terminen überschattet.

Auf Vermittlung unseres früheren Mitglieds Alfred Burkholz konnten wir 2004 bis Mitte 2005 eine monatlich erscheinende Astronomiespalte in der Main-Post gestalten. Leider wurde diese dann aber im Zuge einer Neuausrichtung der Main-Post eingestellt.

Im Oktober 2005 wurde die Bibliothek und den Vorraum zur Kuppel von den Mitgliedern renoviert. Nach der Entrümpelung folgten Malerarbeiten und Abschleifen des Fußbodens, am Kuppelaufgang wurden neue Lampen angebracht. Auch der Zahnkranz der Kuppel und das Getriebe wurden geschmiert. Im Frühjahr 2006 wurde die Renovierung der Kuppel mit dem Streichen der Kuppelwand und des Geländers beendet und eine Leinwand für Projektion sowie eine Halterung für einen Beamer angebracht. Der Beamer konnte dann Anfang 2007 gekauft werden. Seitdem können wir Termine für Gruppenführungen bei jedem Wetter anbieten und haben damit für die Führungen eine einfachere Terminplanung.

Im März 2006 hat 2. Vorsitzender Olaf Haupt einen Astrostammtisch im Hofbräulokal ein, der inzwischen zu einer monatlich wiederkehrenden Einrichtung geworden ist und gut ankommt. Für die Vereinsmitglieder gibt es jetzt Fleecejacken und Poloshirts mit dem Sternwartenlogo und der Internetadresse als Schriftzug als ein gemeinsames Erkennungszeichen.

Im September 2006 veranstalteten wir zum ersten Mal - zusätzlich zum Astronomietag - eine "Nacht der offenen Tür" an der Sternwarte.  Begleitet von Live-Musik präsentierten wir unsere Fotos vor ca. 250 interessierten und begeisterten Zuschauern. Über diese Veranstaltung wurde auch in der Mainpost und bei TV-Touring berichtet. Eine Wiederholung im September 2007 war mindestens ebenso gut besucht. Auch zum Stadtteilfest im Juni ist die Sternwarte nachmittags geöffnet.

Statt der für jede Führung neu erstellten und gedruckten Flyer wurde für 2007 ein Jahresprogramm ausgearbeitet und von einer Druckerei als Jahresflyer in einer Auflage von 5000 Stück gedruckt. Das ht sich bewährt und wird seitdem weiter so gehandhabt, wenn auch mit etwas reduzierten Stückzahlen.

Am 29. März 2007 verstarb OStD Heinz Verholen im Alter von 84 Jahren. Der Verein hat Heinz Verholen viel zu verdanken und ihn schließlich nach zehn Jahren als Vorsitzenden nur ungern gehen lassen. Unter seiner Regie wurden die Beobachtungsmöglichkeiten auf der Dachplattform der Johannes-Kepler-Schule erweitert und der Verein konnte den Führungsdienst in der Sternwarte übernehmen. Von den öffentlichen Vorträgen hat er selbst viele ausgearbeitet und gehalten. Der Verein Volkssternwarte Würzburg verlor mit Heinz Verholen einen Berater und Freund, dem viele Mitglieder persönlich verbunden sind. Bei seiner Beisetzung am 4. April waren mehrere Mitglieder anwesend.

Im Frühjahr 2007 bekam der überdachte Durchgang zur Schule eine neue Abdichtung, im Mai wurde der Eingangsbereich des Schulhofes erneuert, und innerhalb weniger Wochen hatte die Sternwarte bis Ende Juni neue Fenster. Nachdem bei einer Führung im Juni ein Holzteil von der Kuppel herabstürzte, wurde sie im August auf Anordnung und Kosten der Stadt saniert. Nachdem sich im März 2009 ein Wassereinbruch als Folge eines defekten Fallrohrs zeigte, sind weitere Renovierungsarbeiten im Gange. Auch soll die ganze elektrische Einrichtung erneuert werden.

Am 5. November 2007 wurde unsere Ausstellung im Foyer der Sparkasse in der Hofstraße aufgebaut. Am 7. November war die offizielle Einweihung. Nahezu alle Bilder wurden von Vereinsmitgliedern selbst fotografiert. Thematisch überspannte die Ausstellung den weiten Bereich von der Geschichte der Astronomie in Würzburg, Informationen zum Verein "Volkssternwarte Würzburg e.V.", über eine Reise durchs Sonnensystem bis hin zu Gasnebeln und Sternhaufen in der Milchstraße und fernen Galaxiengruppen. Gleichzeitig war unser Jahreskalender 2008 mit zwölf Fotomotiven fertiggeworden.

Seit dem Frühjahr 2008 besitzt der Verein ein H-Alpha-Filter zur Sonnenbeobachtung am Refraktor. Es wird seitdem bei den Führungen und zum Fotografieren von Protuberanzen eingesetzt.

Die Aktivitäten der einzelnen Mitglieder sind zahlreich. Frau Thomas betreut ein Projekt an der Grundschule Heuchelhof, wo sie Kindern der 3. und 4. Klasse etwas über Astronomie erzählt. Viele beobachten und fotografieren mit eigener Ausrüstung zuhause oder mobil, einzeln oder zu mehreren. Einige Mitglieder öffnen ihre Sternwarten auch zu bestimmten Ereignissen wie Astronomie- oder Museumstag für die Öffentlichkeit, z. B. Albert Engert, Olaf Haupt, Ralf Mündlein und Stefan Schimpf. Auch bei "Feldwegastronomie", z. B. in Duttenbrunn, können vorbeikommende Interessierte einen Blick durchs Fernrohr werfen. Olaf Haupt und Albert Engert wurden in den lokalen Medien (Presse und TV) mit aktuellen Bildern oder Bildberichten über ihr Hobby vorgestellt.

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