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| Mondfinsternis am 7. September 2025 |
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Die Mondfinsternis am 16. Mai 2022 war die zweite der beiden
Mondfinsternissen in 2025. Zwar war die Finsternis vom 14. März global eine totale Mondfinsternis, die Finsternismitte kutz vot 9 Uhr MESZ zeigt aber
schon, was der Haken dabei war: Der Eintritt in den Halbschatten war kurz vor Beginn der Morgendämmerung, und der Eintritt in den
Kernschatten fiel nahezu mit dem Monduntergang und damit dem Sonnenaufgang zusammen. Außerdem war schlechtes Wetter, so dass diese
Finsternis für Würzburg ein doppelter Totalausfall war.
Die Septemberfinsternis entpuppte sich als Wiederholung der Finsternisse von 2017 und 2018. Sie lag günstig in den Abendstunden, allerdings ging
der Mond bereits total verfinstert auf. Somit musste abgewartet werden, bis er sich gegen den dunkler werdenden Dämmerungshimmel durchsetzen konnte. Das war um 20:27 Uhr der Fall. In der Sternwartenkuppel hatten sich über 60 Besucher versammelt, insgesamt wurden fast 90 gezählt. Wir zeigten den verfinsterten Mond mit dem
Meade, da der Refraktor in noch größerer Höhe schlecht erreichbar war. Fotografiert wurde mit der Nikon L820 mit 30-fach Zoom.
Zeitlicher Ablauf:

Eintritt in den Halbschatten
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17:28,4 MESZ |
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| Eintritt in den Kernschatten |
18:27,0 MESZ |
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Beginn der Totalität
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19:30,7 MESZ |
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Mondaufgang / Sonnenuntergang
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19:49,5 MESZ |
0° hoch |
| Mitte der Finsternis |
20:12,0 MESZ |
3° hoch |
| Ende der Totalität |
20:52,8 MESZ |
9° hoch |
| Austritt aus dem Kernschatten |
21:56,4 MESZ |
18° hoch |
| Austritt aus dem Halbschatten |
22:55,0 MESZ
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25° hoch |

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oben: Erste Sichtung des total verfinsterten Mondes um 20:27 MESZ
links: Blick aus der Kuppel um 20:02 MESZ - noch ist eine Wolkenbank einige Grad hoch im Osten zu sehen, und es ist viel zu hell für den Mond!
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unten: "Blutmond" um 20:39 MEZ - alle kommen auf ihre Kosten!
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oben: Mond um 20:40 MESZ

unten: Beobachtung am Fernrohr in der Kuppel
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oben: Mond um 20:54 MESZ

unten: Situation zum Totalitätsende
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oben: Mond um 21:18 MESZ

links: Mond um 21:32 MESZ |
unten: Mond um 21:37 MESZ (7 Aufnahmen
gemittelt. Links ungeschärft und ohne Kontrastanpassung, man kann oben
rechts schwach die dunkelrote Färbung des Kernschattens erahnen. Rechts
geschärft und Kontrastanpassung, so ist der Rand des Kernschattens
besser sichtbar)
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oben: Um 21:54 MESZ, zwei Minuten vor dem
Austritt aus dem Kernschatten, waren die Wolken um den Mond weitgehend
verschwunden, bzw. zwischen den schmäler werdenden Wolkenstreifen
blieben genügend Lücken, um den Mond immer einige Minuten lang klar zu
zeigen.
links: So sah der Himmel um 21:58 zum Ende der partiellen Verfinsterung aus, nur noch schmale Wolkenstreifen in Mondnähe, die langsam abzogen.
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unten links: Mond um 22:06 MESZ, 8 Minuten nach dem Austritt aus dem Kernschatten

unten rechts: Um 22:30 MESZ ist der Mond mehr als zur Hälfte aus dem albschatten gewandert, eine Verfinsterung ist nicht mehr erkennbar
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alle Aufnahmen: J. Laufer mit Nikon Coolpix L820 |
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