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| Venustransit
am 6. Juni 2012 |
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Während im 20. Jahrhundert kein
Venustransit stattfand, sind es im 21. Jahrhundert wieder
zwei, nämlich jeweils im Juni 2004 und 2012. Beim ersten
herrschte schönes Wetter und der Transit konnte bei uns in
voller Länge beobachtet werden. Bei dem zweiten am 6. Juni
2012 waren wir insofern schon im Nachteil, als der Beginn
und sogar die Mitte des Transits noch stattfanden, als die
Sonne bei uns noch unter dem Horizont stand.

Zeitlicher Verlauf des Transits:
1. Kontakt (Berührung von außen)
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00:09,6 MESZ
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| 2. Kontakt (Berührung von innen) |
00:21,7 MESZ |
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Mitte des Transits
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03:30,4 MESZ |
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Sonnenaufgang
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05:14 MESZ
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0° hoch
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| 3. Kontakt (Berührung von innen) |
06:37,5 MESZ |
11° hoch
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| 4. Kontakt (Berührung von außen) |
06:49,6 MESZ |
13° hoch
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Je nach Standort in
Deutschland verblieben ab Sonnenaufgang nur 1:40
bis 2:10 Stunden bis zum Ende des Transits.
Zudem zeichnete sich in den letzten Tagen vor
dem Transit ab, dass wohl schlechtes Wetter
herrschen würde.
Die Sternwarte hatte für's Publikum ab
05:00 Uhr geöffnet. Sonnenaufgang sollte bei uns
um 05:14 Uhr sein. Allerdings fand dieser hinter
den Häusern und davorstehenden Bäumen im Nordosten
der Sternwarte statt, und die Sonne wäre eine
Zeitlang durch die Bäume verdeckt gewesen. Während
sich die Sternwarte mit bis zu 70 Besuchern
füllte, zeigte sich aber, dass die schlechte
Wettervorhersage korrekt gewesen war. Die wenigen
kleinen Wolkenlücken öffneten sich nicht, zogen
sich im Gegensatz weiter zu, und zeitweise
herrschte Sprühregen.
Wer bis zum bitteren Ende um 07:15 Uhr aushielt,
wurde im Erdgeschoß der Sternwarte mit einem
Frühstück belohnt.
unten: Pfad der Venus über die Sonne
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oben:
zum Ende des Transits schienen sich die Wolken zu lichten, gaben aber keinen Blick auf die
Sonne frei
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oben:
... und schon wenige Minuten später ist wieder
alles dicht
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Aufnahmen: J.
Laufer
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